Theater Bremen, „Belleville“

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Zehn Jahre lang bereiste der französisch-algerische Choreograf Samir Akika in enger Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut die Welt, um in zahlreichen Workshops und Projekten sein künstlerisches Wissen weiter zu geben und gleichzeitig wertvolle Impulse für seine eigene Arbeit zu gewinnen. In Bremen, wo er seit 2012 als Chefchoreograf des Theater Bremen lebt und arbeitet, entstand 2014 die Tanztheater-Produktion „Belleville“, die Akikas transkontinentale künstlerische Erfahrungen zum ersten Mal in einer in Deutschland entstehenden Arbeit bündelte. Mit Gasttänzern aus Indien, Nigeria und Russland sowie seiner eigenen Kompanie übersetzte er das Lebensgefühl im Global Village in eine spektakuläre, gefeierte Choreografie, für die Zinnober das Bühnenbild entwarf. Im Magazin tanz, der wichtigsten Monatszeitschrift für zeitgenössischen Tanz in Deutschland, war nach der Premiere zu lesen: „Wie so oft lässt Akika die Tänzer über mehrere Ebenen toben. Die Bühne von Gabor Doleviczényi und Tilo Schreieck spielt raffiniert mit Transparenz und Intransparenz, betäubender Glamourwelt und ernüchternder Wellblechhüttenansicht. Die poetische Beschreibung der Städte durchkreuzen thematische Szenen zu Tod und Trauer. Ein Moment der Stille im Kerzenschein, bis eine Buchstabengirlande die Worte THE ONLY GOOD RATING IS CELEBRATING und damit die Botschaft des Abends ausgibt. Das Resultat sind zwei Stunden Tanz pur in grandiosem Sound“.

Eine Koproduktion mit dem Goethe-Institut.

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Fläche: ~
Auftraggeber: Stadttheater Bremen
Ort: Bremen